Turbulente Tage im deutschen Monaco

FIA Formel 3 -

Beim Norisring-Stadtrennen der Formel 3-EM zeigte das Team Motopark viel, hätte aber noch deutlich mehr erreichen können.

Auf dem kurzen, aber anspruchsvollen Stadtkurs in Nürnberg stand das Team Motopark im Mittelpunkt – und kurz vorm ersten Sieg mit dem schwedischen Youngster Joël Eriksson. Im ersten Rennen sicherte sich der Nordmann in der dritten Runde die Führung – und fuhr bis zur 19. Runde scheinbar sicher auf Siegkurs, ehe von einem Kontrahenten ebenso unschuldig wie -nötig abgeräumt wurde.

Sergio Sette Câmara, Niko Kari und Guanyu Zhou übernahmen nach der fälligen Safetycar-Phase die Plätze 2 bis 4 und untermauerten damit, wie stark das Team Motopark in Nürnberg sortiert war. Doch Zhou und der Brasilianer berührten einander und schieden raus, sodass nur Kari ins Ziel kam – auf dem zweiten Rang.

Auch im zweiten Durchgang steckten die Motopark-Fahrer im Getümmel. Eriksson übernahm am Start Platz 4, gefolgt von Zhou. Kari und Câmara kämpften um Rang 8 – und kollidierten in der 17. Runde in der Grundig-Kehre. Der Brasilianer blieb auf der Strecke, Zhou kämpfte hernach um den sechsten Rang hinter Eriksson – Kari fiel nach einem Unfall von Platz 7 auf die 12. Stelle zurück.

Im dritten Rennen wurden sowohl Eriksson als auch Kari an aussichtsreicher Position fahren abgeschossen. Câmara und Zhou betrieben mit den Plätzen 3 und 4 Schadensbegrenzung und zeigten einmal mehr, dass das Team Motopark jederzeit in der Lage war, unter die ersten Drei der EM zu fahren.