Team Motopark auf Platz 1 der Rookie-Wertung

FIA Formel 3 -

Beim ersten Lauf der Formel 3-EM in Le Castellet sicherte sich das Team Motopark die ersten beiden Positionen in der internen Wertung für die besten Neueinsteiger.

Joël Eriksson und Guanyu Zhou liegen nach den ersten Formel 3-Rennen des Jahres auf den Plätzen 1 und 2 der Rookie-Wertung. Eriksson gewann die interne Klassierung im dritten Lauf, nachdem er in den ersten beiden Rennen in Südfrankreich jeweils Dritter der Unterwertung geworden war. Seine Fahrt zu Platz 1 bei den Neulingen führte den Nordmann in Lauf 3 sogar bis auf Rang 3 in der Gesamtwertung nach vorn.

Für den jungen Schweden wäre dabei sogar noch mehr drin gewesen, doch er wurde nach dem Start zu Lauf 2 an verheißungsvoller Position abgeräumt. Sein immenses Talent untermauerte Eriksson mit der schnellsten Rennrunde aller Starter in Lauf 3. "Joël hat nach Pech in der Qualifikation extrem sauber abgeliefert", lobt Teamchef Timo Rumpfkeil. "Er überzeugte durch sehenswerte Überholmanöver. Platz 3 und die schnellste Rennrunde im dritten Lauf lassen darauf schließen, dass wir zukünftig viel Spaß mit ihm haben werden."

Ferrari-Junior Zhou holt sich als Rookie-Sieger in Lauf 2 den dritten Rang in der Gesamtwertung und untermauerte diese Leistung mit Rang 8 im Finale. "Guanyu glänzte mit einem Topergebnis in Lauf 2 und bestätigte sein Können mit der zweitschnellsten Rennrunde", las Rumpfkeil in den Daten. "Im dritten Rennen fuhr er von Platz 13 auf den achten Rang vor. Das war gut."

Niko Kari kam im ersten Lauf nach verpatztem Start auf Rang 8 ins Ziel, es folgten die Plätze 16 und 15 für den finnischen Red Bull-Junior. "Er hat mit Platz 3 in der Qualifikation überzeugt", relativiert Rumpfkeil, "konnte die Position aber noch nicht optimal umsetzen. Das werden wir üben und zum Hungaroring hin verbessern."

Sergio Sette Câmara wurde im zweiten Lauf Fünfter, konnte mit den Plätzen 16 und 19 seiner Favoritenrolle aber nicht gerecht werden. Denn sowohl im ersten als auch im letzten Durchgang wurde er nach Startunfällen von ramponierten Autos gebremst, im Finale musste er deswegen sogar zu einem Nasenwechsel die Box anlaufen. "Sergio hat bei den Tests und während der Rennen seine Pace bewiesen", betont Rumpfkeil, "konnte sie aber an diesem Wochenende unfallbedingt nicht bestätigen. Wenn man ständig abgeräumt wird, kann man kein Ergebnis abliefern."