Die Geschichte hinter dem Helm: Marino Sato

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Kein Rennen ohne Auto – und kein Fahrer ohne Helm. Hinter jeder Kopfbedeckung verbirgt sich eine ganz eigene, persönliche Geschichte. Wir stellen die Geschichten hinter dem Helm vor. Diesmal: Formel 3-Pilot Marino Sato aus Japan. 

Willkommen in der pinken, zauberhaften Welt der Kirschblüte: Marino Sato begeistert seine Fans mit einem außergewöhnlichen, glitzernden Helmdesign. Blickfang ist die berühmte Sakura, die Kirschblüte, die als die inoffizielle Nationalblume seines Heimatlandes Japan gilt und dort seit vielen Hundert Jahren verehrt wird.

Marino, der aus Yokohama stammt, ist schließlich stolz darauf, Japaner zu sein – und das zeigt er auch mit seinem Helm: „Die japanische Nationalblume Sakura ist das Herz meines Helmdesigns“, sagt Marino, der in diesem Jahr mit Team Motopark seine erste Saison in der FIA Formel 3-Europameisterschaft bestreitet. Mit 125 Punkten liegt er derzeit in der Rookie-Wertung auf dem fünften Rang.

Die Kirschblüte ist bereits seit einigen Jahren integraler Bestandteil der Gestaltung seines Helms. „Im Grunde verwende ich immer dasselbe Design, das ich in jeder Saison leicht anpasse.“ Er besitzt zwei Helme, die sich nur geringfügig unterscheiden. „Formelhelme sind aus Karbon und daher ziemlich teuer“, erläutert der Sportler. „Deshalb besitze ich nur zwei Helme in dieser Saison. Beide sind aber das neuste Model von Arai Helmets, einem der berühmtesten japanischen Hersteller.“

Das Unternehmen WoodEye ist einer der Hauptsponsoren von Marino. „Deshalb sind sie auch verantwortlich für das Design. Sie haben meinen Renngeist verstanden: Den WILLEN zu SIEGEN.“

Die Lust am Motorsport hat Marino Sato bereits vor mehr als zehn Jahren entdeckt. 2006 bestritt er in Japan seine ersten Wettbewerbe im Go-Kart. Nachdem er in der asiatischen Go-Kart-Szene einige Meisterschaften gewonnen hatte, wagte er 2013 den Schritt in den europäischen Kartsport. 2015 stieg er in die Formel 4 auf und nahm 2015 und 2016 an der italienischen Formel-4-Meisterschaft teil. 2017 hat er mit Team Motopark den richtigen Partner gefunden, um seinen Traum, als professioneller Rennfahrer in Europa Fuß zu fassen, zu verfolgen.