Die Geschichte hinter dem Helm: Leonard Hoogenboom

ADAC Formel 4 - Newsletter -

Kein Rennen ohne Auto – und kein Fahrer ohne Helm. Hinter jeder Kopfbedeckung verbirgt sich eine ganz eigene, persönliche Geschichte. Wir stellen die Geschichten hinter dem Helm vor. Diesmal, Teil 5: Formel 4-Pilot Leonard Hoogenboom aus den Niederlanden.

Der Helm gehört für viele Athleten zwingend zur Ausstattung dazu – er bietet Sicherheit und ist zugleich Markenzeichen vieler Fahrer. Motopark-Pilot Leonard Hoogenboom aus den Niederlanden besitzt ein sicheres und zugleich einzigartiges Exemplar.

Es glänzt und er funkelt und er gehört definitiv einem Holländer: Leonard ist stolz darauf, aus den Niederlanden zu kommen - und er zeigt das auch gern auf der Strecke, zum Beispiel mit seinem Helm. Lange bevor andere niederländische Fahrer die Farbe Orange für ihre Helme entdeckten, setzte Leonard auf den typisch holländischen Farbton. "In Holland war ich der erste Fahrer, der einen orangefarbenen Helm trug", sagt er. "Dann fingen alle anderen damit an." Ein besonderes Detail ist der orange Flügel auf der Rückseite.

Oranje voor fans: In den Niederlanden ist Orange im Fußball und an Nationalfeiertagen die Farbe der Wahl. Denn Orange ist die Farbe des Könighauses Oranien-Nassau, das seit Jahrhunderten auf dem Thron sitzt.

Leonard liebt die grellen Farben seines Helms, da seine Fans ihn auf der Rennstrecke besonders leicht erkennen. "Gelb, orange und blau sind meine Lieblingsfarben", sagt der 17-Jährige. "Und es sieht richtig gut aus in dem schwarzen Motopark-Rennwagen."

Als er sechs Jahre alt war, begann Leonard Go-Kart zu fahren. Das Design seines Helms hat sich übrigens in den letzten sieben Jahren kaum verändert. Der 17-Jährige ist bereits mit Team Motopark in der Formel 4 der Vereinigten Arabischen Emirate angetreten. Zuvor hatte er eine Saison in der italienischen Formel 4 und in der ADAC Formel 4 absolviert.